Titanmineral

Quelle: Wikipedia. Seiten: 25. Kapitel: Biotit, Rutil, Hibonit, Titanit, Ilmenit, Perowskit, Benitoit, Anatas, Augit, Vesuvianit, Aenigmatit, Pyrochlor, Pseudobrookit, Betafit, Wiluit, Rengeit, Rait, Armalcolit, Pseudorutil, Loveringit, Sogdianit, Ankangit, Baotit, Leucoxen. Auszug: Rutil ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der "Oxide und Hydroxide". Es kristallisiert im tetragonalen Kristallsystem mit der chemischen Zusammensetzung TiO2 und entwickelt meist kurz- bis langprismatischem vertikal gestreifte Kristalle und sehr häufig Kristallzwillinge in Form polysynthetischer, lamellarer und zyklischer Drillinge und Vierlinge, aber auch körnige bis massige Mineral-Aggregate. Die meisten Rutilkristalle sind zwischen einigen Millimeter bis wenigen Zentimetern groß. Es konnten aber auch Kristalle von bis zu 25 cm Länge gefunden werden. Rutil kann in verschiedenen Farben auftreten, häufig findet es sich aber rötlichbrauner bis kräftig roter und schwarzer Farbe. Als Inklusionen (Einschlüsse) in anderen Mineralen wie beispielsweise in Quarz glänzt Rutil auch in kräftig goldgelber Farbe und wird in dieser Form als Venushaar bezeichnet gern zu Schmucksteinen verarbeitet. Selten dagegen treten bläuliche oder violette Farbtöne auf. In feinnadeliger bis faseriger Form eingeschlossen ist Rutil für den unter anderem bei Saphiren und Rubinen vorkommenden Asterismus (Lichtstern) verantwortlich. In mikroskopisch Einschlüssen kann er neben Hämatit und anderen Mineraleinschlüssen die vor allem bei Quarzen beobachteten "Phantomkristalle" betonen. Rutil ist säureunlöslich und vor dem Lötrohr unschmelzbar. In Reinform ist er schwach paramagnetisch mit einer spezifischen magnetischen Suszeptibilität (Massensuszeptibilität) von 7, 7.10 emu/Oe.mg, enthält er dagegen zusätzlich Eisen, wird er antiferromagnetisch. Beschrieben wurde Rutil 1803 von Abraham Gottlob Werner, der das Mineral in Anlehnung an seine häufig vorkommende, rötliche Farbe nach dem lateinischen Wort rutilus für rot oder rötlich benannte. Bis 1795, als seine chemische Zusammensetzung bekannt wurde, wurde Rutil fälschlicherweise für ein Mineral der Turmalingruppe gehalten. In der mittlerweile veralteten, aber noch gebräuchlichen 8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte der

19,90 CHF


Artikelnummer 9781158861125
Preis 19,90 CHF
Autor Quelle: Wikipedia
Sprache ger
Seitenangabe 28
Verlag Lingenbrink Georg
Erscheinungsjahr 2011
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Einband Kartonierter Einband (Kt)
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