Totalitäre Diktatur

Quelle: Wikipedia. Seiten: 112. Kapitel: Rote Khmer, Stalinismus, Gulag, Totalitarismus, Anlong Veng, Stalinstadt, Entkulakisierung, Josef Stalin, Speziallager, Das Schwarzbuch des Kommunismus, Mayaguez-Zwischenfall, Entstalinisierung, Politische Religion, Stalindenkmal, Neostalinismus, Lyssenkoismus, Stalinistische Parteisäuberungen in Albanien, Perm-36 Gulag-Museum, Ärzteverschwörung, Deportation aus Estland, Rote-Khmer-Tribunal, Lager 7503/11 Anschero-Sudschensk, Speziallager Nr. 1 Mühlberg, Tuol-Sleng-Genozid-Museum, Über Dialektischen und Historischen Materialismus, Wurzelloser Kosmopolit, Weißmeer-Ostsee-Kanal, Speziallager Nr. 2 Buchenwald, Kulaken, KZ Eintrachthütte, Polarkreiseisenbahn, Bahnstrecke Selichino-Sachalin, SS-Arbeitslager Neu-Dachs, Mátyás Rákosi, 17. Parteitag der KPdSU, Killing Fields, Großer trotzkistischer Rat, Industrialisierung der Sowjetunion, Zentrales Arbeitslager Potulice, Lux, Kurzer Lehrgang der Geschichte der KPdSU, Igarka, Massenorganisation, Formalismusstreit, Parti communiste des ouvriers de Tunisie, Wittorf-Affäre, Troika, Gefängnis Leopoldov, Stalin-Gedenktafel, Indoktrination, John Dawson Dewhirst, Wiktor Andrejewitsch Krawtschenko, Verband der kämpfenden Gottlosen, Kritik und Selbstkritik, Choeung Ek, Geheimpolizei, Chum Mey, Schriftstellerverband der UdSSR, Speziallager Nr. 8 und Nr. 10 Torgau, Kolabahn, Massenpartei, Stalin-Denkmal, Zentrales Arbeitslager Jaworzno, S-21: Die Todesmaschine der Roten Khmer, Karl Wiktorowitsch Pauker, Angka, Stalin, Freund, Genosse, The Conscience of Nhem En. Auszug: Die Entkulakisierung (russisch , raskulatschiwanije) war eine politische Repressionskampagne in der Sowjetunion, die sich während der Diktatur Josef Stalins von 1929 bis 1933 gegen sogenannte Kulaken richtete. Verhaftungen, Enteignungen, Exekutionen und Massendeportationen kennzeichneten diese Politik. Insbesondere als wohlhabend geltende bäuerliche Familien, aber auch so genannte Mittelbauern samt ihren Angehörigen sowie jene Landbewohner, welche die Politik der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) tatsächlich oder vermeintlich ablehnten, waren Ziel der gewaltsamen Unterdrückung. Rund 30.000 Personen wurden erschossen. Etwa 2, 1 Millionen Menschen wurden in entfernte, unwirtliche Regionen deportiert - 1, 8 Millionen davon von 1930 bis 1931. Weitere 2 bis 2, 5 Millionen Personen wurden in ihrer Heimatregion auf schlechtere Böden zwangsumgesiedelt. Experten schätzen, dass die Entkulakisierung durch Hunger, Krankheiten und Exekutionen 530.000 bis 600.000 Menschenleben kostete. Die Bauern reagierten insbesondere 1930 mit erheblichem Widerstand gegen die Gewaltkampagne des Staates. Zeitweise fürchteten Partei- und Staatsfunktionäre, der bäuerliche Widerstand könne sich zu einem landesweiten Aufstand ausweiten. Die Entkulakisierung bedrohte die Bauernschaft durch physische Vernichtung, Deportation und Enteignung. Auf diese Weise sollte sie der Zwangskollektivierung zum Durchbruch verhelfen. Im Ergebnis unterwarfen Entkulakisierung und Kollektivierung die gesamte Bauernschaft der staatlichen Kontrolle und trugen wesentlich dazu bei, die tradierte ländliche Sozialverfassung radikal zu verändern. Zugleich legte die Entkulakisierung den Grundstein für die Ausweitung des Gulag-Systems. Die Kombination von Entkulakisierung, Zwangskollektivierung und weiteren repressiven Maßnahmen führte in vielen Regionen der Sowjetunion, insbesondere in traditionellen agrarischen Überschussregionen, zum Zusammenbruch der...

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Artikelnummer 9781158862269
Preis 35,50 CHF
Autor Quelle: Wikipedia
Sprache ger
Seitenangabe 112
Verlag Books LLC, Reference Series
Erscheinungsjahr 2011
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